Warum viele gute Vorsätze zum Scheitern verurteilt sind und Kontinuität der Schlüssel zum Erfolg ist

Wer kennt es nicht, ein neues Jahr bricht an und die guten Vorsätze werden thematisiert. Gute Vorsätze sind für uns alle aber nicht nur zu Jahresbeginn ein interessantes Thema. Warum scheitern wir so häufig an dem was wir uns vornehmen, obwohl wir fest entschlossen sind endlich all die Dinge zu ändern, die wir immer ändern wollten oder Aufgaben zu erledigen, die schon lange auf der To-Do-Liste stehen?

Das Problem an guten Vorsätzen ist, dass sie häufig mit den Gewohnheiten konkurrieren, die wir teilweise schon von Kleinkind an entwickelt haben. Regelmäßiges Zähneputzen oder Körperpflege sind Dinge, die als gute und sinnvolle Rituale so in uns sind, dass wir uns darüber selten Gedanken machen. Genauso sind aber auch schlechte Rituale in uns, die wir als Kind erlernt und mit der Zeit automatisiert haben. Sehr oft wollen wir die Veränderungen so schnell und radikal wie möglich durchsetzen, sind ungeduldig und übermotiviert. Wir suchen nach dem schnellstmöglichen Weg und sind nur auf unser großes Ziel fixiert.

Elefant mit Reiter

Werde zum Reiter deiner Emotionen

Das funktioniert für einen bestimmten Zeitraum, je nach Höhe unserer Motivation, auch sehr gut. Dies ist z.B. der Grund warum im Prinzip alle Diäten solange funktionieren, wie wir uns daran halten. Irgendwann ist diese Vorgehensweise aber zum Scheitern verurteilt, wenn wir uns nicht damit auseinandersetzen, was für unser altes Verhalten verantwortlich war.

Stellen sie sich einen Reiter auf einem Elefanten vor. Der Reiter hat den Elefanten solange im Griff und kann ihn steuern, bis dieser eine frische Mango sieht. Dann ist die Gefahr sehr groß, dass sich der Elefant über die Befehle des Reiters hinwegsetzt und sich der Versuchung der leckeren Mango hingibt.

Und bei uns Menschen sieht das leider nicht anders aus. Unser Verstand, das rationale Denken ist nur so lange der Reiter, bis wir in eine Situation kommen, in der unterbewusste Emotionen und unsere Gewohnheiten stärker sind und die Kontrolle übernehmen. Die positive Nachricht ist, dass sich diese Emotionen und Gewohnheiten verändern lassen, wenn wir in der Lage sind unsere Aufmerksamkeit zu steuern. Bedeutet, dass wir uns mit unseren Emotionen und Gewohnheiten auseinandersetzen müssen, um sie kontrollieren oder verändern zu können. Wir müssen lernen der Reiter unserer Emotionen zu werden und sollten damit beginnen uns selbst Fragen zu stellen.

  • Was möchtest du in deinem Leben erreichen und welche Dinge sind dafür wichtig?
  • Wenn du Dinge verändern würdest, was würde dadurch besser?
  • Wenn du nichts verändern würdest, was denkst wie es damit dann in 5 Jahren aussieht?
  • Stelle dir vor du hast die Gesundheit, die du dir wünschst- was wäre erforderlich um diese zu erreichen?
  • an welchen Stellen und unter welchen Bedingungen bist du bisher mit guten Vorsätzen gescheitert?
  • Welche Dinge spielen noch eine Rolle neben denen die du verändern willst und welchen Einfluss können sie haben?

Kontinuität ist der Schlüssel zum Erfolg- Vertraue dem Prozess

Pendel

Da wir Emotionen und Gewohnheiten teilweise über Jahre verfestigt und unterbewusst abgespeichert haben, ist es meist nicht möglich, diese von heute auf morgen zu verändern. Wenn wir uns dieser aber bewusst werden, in dem wir uns mit ihnen auseinandersetzen und uns immer wieder selbst Fragen stellen, haben wir die Chance auf Veränderung und können unsere Ziele erreichen.

Dabei ist Kontinuität der Schlüssel zum Erfolg. Wir sollten uns auf den Weg zu unseren Zielen konzentrieren und weniger auf das Ziel selbst, um immer wieder kleine Erfolge feiern zu können und unsere Motivation aufrecht zu erhalten. Zudem ist es entscheidend herauszufinden welcher der limitierende Faktor ist, der bisher immer wieder dazu geführt hat, dass wir gescheitert sind. Schaffen wir es diesen zu beheben, werden viele andere automatisch folgen.

Deswegen mein Rat an alle die eine Veränderung anstreben oder ein Ziel erreichen wollen:

Finde den limitierenden Faktor und setze dir Zwischenziele! Gehe nur die Schritte an, von denen du zu 90-100% überzeugt bist, dass du sie für die nächsten 30 Tage jeden Tag ohne große Überwindung umsetzen kannst. Nur so hast du die Chance, dass die Veränderungen zu einer neuen Gewohnheit werden, die automatisiert erfolgt und nicht mehr deine Aufmerksamkeit erfordert. Ist dies der Fall kannst du die nächsten kleinen Veränderungen angehen oder Weitere werden von alleine folgen, wenn du den limitierenden Faktor zuerst behoben hast. Und denk daran, jede noch so kleine Veränderung in die richtige Richtung ist ein Erfolg! Kontinuität ist der Schlüssel!

Du hast Interesse mehr über dieses Thema zu erfahren oder suchst einen Begleiter auf deinem Weg zu deinen Zielen. Melde dich einfach bei mir!